Wie funktioniert das eigentlich mit der Akupunktur?

Immer mehr  Menschen vertrauen auf die bewährte chinesische Heilmethode. Sie erfahren auf diese Weise Linderung ihrer Beschwerden oder werden sogar von ihren Beschwerden befreit – und das völlig frei von Nebenwirkungen!

Unerfahrene fragen sich allerdings  – zu Recht – wie ihnen durch „Stiche" geholfen werden kann. Unser Körper ist von Energiebahnen (= Meridianen) durchzogen, die miteinander sowie mit unserem Gehirn „kommunizieren“. Das funktioniert ähnlich wie die Aufforderung unseres Gehirns, den Finger wegzunehmen, wenn wir z. B. etwas zu Heißes anfassen. 

Diese Meridiane sind an bestimmten Stellen zugänglich – den  Akupunktur-Punkten – und sie informieren sich ununterbrochen untereinander.  Stimmt irgendwo im Körper etwas nicht,  teilen sie uns dies mittels Symptomen mit.

Dies nehmen wir unter Umständen anfangs nicht so richtig wahr, wenn es temporäre Erscheinungen  wie Schlafstörungen, kurzzeitige Schmerzen, Verdauungsbeschwerden usw. sind. Halten diese „Zipperlein“ jedoch über eine längere Zeit an, können wir richtig krank werden und unsere Lebensqualität wird eingeschränkt.


Untersuchungen an mehreren Universitäten haben gezeigt, dass die Akupunktur Serotonin und Noradrenalin – Übermittlerstoffe im Nervensystem – beeinflusst, sowie die Bildung von Endorphinen – „Glückshormone“ – in der Hypophyse erhöht. Dies führt zu einem Zustand ruhiger und wacher Ausgeglichenheit, in dem gleichzeitig die Konzentration gesteigert ist. Vegetative und hormonelle Funktionen werden harmonisiert, das Immunsystem unterstützt. Aufgrund dieser – nun wissenschaftlich begründeten – Wirkungsweise wird die Akupunktur zunehmend von der Schulmedizin akzeptiert.

Zur Akupunktur liegen Sie ganz bequem. Erst einmal Entwarnung – das Pieken selbst  tut nicht weh. Sie werden die Nadeln spüren in Form von leichtem Kribbeln, Wärmegefühl oder anderen Empfindungen. Um eine möglichst hohe Wirksamkeit zu erzielen, ruhen Sie etwa eine halbe Stunde. Dabei kann es schon sein, dass Sie kurz einschlafen, „schweben“ oder einfach nur leichter abschalten können. Das Gefühl der Entspannung danach erlebt jeder anders…

Bei folgenden Diagnosen findet die Akupunktur Anwendung:

  • Schmerzen (Kopfschmerzen, Migräne, Bewegungsapparat)
  • Schwächezuständen, Schlafstörungen
  • Allergien, Hauterkrankungen
  • Bronchitis, Sinusitis
  • Tinnitus, Morbus Meniére, Hörsturz
  • Morbus Crohn, irritables Colon, funktionelle Verdauungsstörungen
  • Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion
  • AMD (Altersbedingte Makuladegeneration)

 

Elke Chicarella mit konzentriertem Blick beim Akupunktieren
Elke Chicarella mit konzentriertem Blick beim Akupunktieren
Das "Nadeln" bei der Akupunktur ist schmerzfrei und führt bestenfalls zu einem Kribbeln
Das "Nadeln" bei der Akupunktur ist schmerzfrei und führt bestenfalls zu einem Kribbeln


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